Meine Aufgabe als Grabredner

Meine Aufgabe als Grabredner besteht in der inhaltlichen Gestaltung von Trauerfeiern für Personen, die aus der Kirche ausgetreten sind oder aus anderen Gründen einen Grabredner vorziehen. Im Unterschied zu einem Geistlichen bin ich keinem kirchlichen Ritual verpflichtet und immer offen für alternative Ideen und Wege.

Im Mittelpunkt meiner Tätigkeit stehen IHRE WÜNSCHE UND VORSTELLUNGEN sowie die individuelle Persönlichkeit des Verstorbenen.

Ich bin nicht im Auftrag einer Religionsgemeinschaft oder einer sonstigen Institution tätig und habe mich auf weltlich-neutrale Trauerreden spezialisiert, in denen aber auch nach Absprache biblische Elemente eingebunden werden können.

Grabredner Köln, Düsseldorf, Neuss


Trauer ist ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Dieser Weg gleicht eher einer Treppe als einer asphaltierten Straße. In welcher Hinsicht?

Die Stufen der Treppe verbinden zwei verschiedene Ebenen miteinander. Diese Stufen bilden die sogenannten Trauerphasen. Da wir als Mensch einzigartig sind, trauern wir auch sehr verschieden. Deshalb haben die einzelnen Phasen der Trauer keine starre Form, sondern sind unterschiedlich in ihrer Tiefe, Länge und Beschaffenheit.

Die neue Ebene, zu der mich die Stufen hinaufführen, ist oft eine neue Ebene der menschlichen Reife und des Verständnisses. Doch jeder Weg hat einen Beginn. Oft bildet die Trauerfeier den Anfang dieses Weges. Manchmal ist sie auch nur Teil einer Stufe.


Trauerbewältigung

Die Trauerbewältigung ist ein lebenswichtiger Prozess für die seelische Gesundheit! Gerade deshalb ist es notwendig, der Trauer ihre Zeit zu geben, sie nicht zu verdrängen und sie in all ihren Phasen bewusst zu durchleben. Trauer ist keine Krankheit, kann aber krankmachen und sie ist auch nicht wie ein Schnupfen, der automatisch von alleine verschwindet oder durch einen kurzen Arztbesuch „geheilt“ werden kann.

Die Trauerbewältigung ist ein Heilungsprozess, der möglicherweise nie ganz abgeschlossen sein wird. Die akute Trauer schwindet, aber das Verlustgefühl bleibt. Sie ist ein – schmerzhafter – innerpsychischer Vorgang, ein aktives Geschehen, in Taten, aber auch in Gedanken. Gefühle, die man unterdrückt, werden nicht zerstört. Man verlängert nur die Leidenszeit und zögert den Prozess des Trauerns hinaus. Außerdem kann das sowohl in physischer als auch in emotionaler Hinsicht von Schaden sein.

Zehn schädliche Wege, sich um seine Trauer zu betrügen!

  • Flüchte Dich in Zerstreuung, ständige Arbeit und Aktivität.
  • Werde ein Meister im Verdrängen der Trauer.
  • Unterdrücke Deine Gefühle und weine nie.
  • Ziehe Dich vollständig in Dein Schneckenhaus zurück, sondere dich ab und meide jegliche Kontakte.
  • Spreche nie über Deinen Schmerz.
  • Verfalle in Selbstmitleid und konzentriere dich nur noch auf Dich selbst und Deine eigenen Bedürfnisse.
  • Achte darauf, wie ein Automat weiter zu funktionieren und unterwerfe Dich dem Zwang, möglichst schnell wieder in die Normalität zu flüchten.
  • Ertränke Dich im Alkohol.
  • Lasse Dir aufdiktieren, wie Du zu trauern hast.
  • Betäube Dich und Deinen Schmerz durch Pillen oder Tropfen aus der Apotheke.

Wenn Du versuchst, Deine Trauer zu überlisten, hat sie keinen Anfang und kein Ende. Dann spukt sie in Deinem Unterbewusstsein herum und verlässt Dich vielleicht nie mehr.

Verzichte deshalb auf alle Tricks Deine Trauer zu überlisten! Du tätest Dir selbst damit den denkbar schlechtesten Gefallen!

Stelle Dich der Herausforderung Deiner persönlichen Trauerbewältigung!


Daniel Mossa – seit 2002 für Sie als Grabredner tätig!

Daniel Mossa P02

Daniel Mossa
Grabredner seit 2002

Professional Member
of GSF and GSA


Rückmeldungen von Angehörigen

“ … die Trauerfeier war trotz der unangenehmen Umstände sehr schön. Dazu hat Ihre Leistung sehr viel beigetragen! Vielen Dank! Nach dem Kaffee haben sich viele Gäste nochmals bei mir für die sehr persönliche und den Verstorbenen würdigende Feier bedankt …“ (Kirstin Klemichen)

“ … es war eine berührende und schöne Feier. Eine wenige Tage später stattfindende katholische Trauerfeier für einen verstorbenen Bekannten machte uns noch einmal deutlich, wie persönlich die Feier für unsere Mutter war. Sehr gut hat uns gefallen, dass Sie auf unsere Wünsche eingegangen sind, so dass die Feier zu unserer Feier wurde, in der die Trauer und die Erinnerung ihren Platz hatte. Danke! …“ (Anita Rörig-Gierens)

“ … wir möchten uns ganz herzlich bei Ihnen für die würdevolle Trauerrede und Ihre einfühlsame Moderation der Feier bedanken! Sie haben Worte gefunden die Trost spenden und uns helfen werden den Weg zurück ins Leben zu finden …“ (Dieter Bach)